2. September 2013

Unser Monat September

Der August hat uns in diesem Jahr mit traumhaftem Wetter beschenkt.
Wir konnten so viel unternehmen und sind fast ausschließlich in kurzen Sachen herum gelaufen.
Jetzt kommt der September. Mein neuer Lieblingsmonat.
Eigentlich mag ich den Frühling am liebsten. Aber der September ist seit letztem Jahr mit ganz viel Aufregung und großen Emotionen verbunden. Und großer Liebe.
Bald wird mein kleiner Mann ein Jahr alt, das ist unglaublich.
Ich bereite den Tag schon vor, habe bei Hema ein bisschen Deko geshoppt, einen Geburtstagszug und ein Geburtstagsshirt bestellt und den Kuchen geplant.
Der Geburtstag soll auch ein bestimmtes Thema haben, dazu aber später mehr.
Gerade kommen Zahn 3 und 4 durch, dementsprechend sind die Nächte unruhig.
Tagsüber wird aber wieder schön gespielt. Am liebsten werden Dinge ein- und ausgeräumt oder auf- und zugemacht.

Das Bett haben wir doch wieder zum Beistellbett umgebaut.
Es war viel zu unbequem, ihn dort zu beruhigem. Er wollte immer wieder heraus klettern und schlief dann doch wieder bei mir im Bett.
Gerade habe ich ihn ins Bett gebracht. Wir lagen mit den Gesichtern voreinander, etwa eine Hand breit Platz zwischen uns. Und dann starrten wir uns an. Irgendwann hat der kleine Mann aufgegeben und schloss die Augen.
Solche Momente möchte ich speichern. Sie immer wieder erleben können.
Und dann frage ich mich, warum ich es uns manchmal schwerer mache, es nicht einfach so lasse, wie es für uns beide am schönsten ist. Nur weil jemand sagt, dass er ja jetzt bald alleine schlafen müsste.
So ein Quatsch. Er wird früh genug in seinem Zimmer schlafen und dann werde ich ihn bestimmt vermissen.

21. August 2013

11 Monate

Der letzte Bericht vor dem ersten Geburtstag. Dieser Monat war unglaublich. Du hast so viel gelernt.

Größe / Entwicklung:
Du trägst immer noch 80/86 und wiegst um die 10 Kilo.
Dein rechter oberer Schneidezahn ist draußen, endlich! Und damit ist auch die lange, anstrengende Phase erstmal vorbei. Du spielst wieder mehr alleine und willst nicht mehr pausenlos auf den Arm.

Motorik / Spiel:
Deine schnellste Fortbewegungsart ist weiterhin das Robben, das tust du aber wie ein Soldat, in dem du die Arme und Beine im Wechsel benutzt. Krabbeln kannst du auch, das habe ich letztens im Sand gesehen, aber das Robben gefällt dir wohl besser.
Seit Mitte des Monats ziehst du dich überall hoch. Dafür gehst du erst in den Vierfüßlerstand und greifst dann nach dem Tisch, der Couch, meinem Bein oder etwas anderem. Wenn du stehst, freust du dich und schaust mich ganz stolz an.
Du willst jetzt stundenlang laufen, brauchst dazu natürlich noch meine Hände. Puh, das geht ganz schön in den Rücken!
Du kannst den Kopf schütteln, wenn wir "Neinnein!" sagen und du kannst schnalzen.

Essen:
Ich habe das Gefühl, dass du immer weniger magst.
Obstgläschen magst du nach wie vor und Brötchen auch. Außerdem liebst du Blaubeeren, Banane und Avokado. Das Mittagessen ist aber nicht mehr ganz so einfach. Ich biete dir gerne immer wieder neue Sachen an. Verschiedenes Gemüse, Getreidesorten.
Du magst die Nudelgläschen von Hipp, aber ich will doch so gerne für dich Kochen. Gestern habe ich dir Vollkornnudeln mit Tomatensoße gemacht, das war ok. Reis mit Paprikagemüse spucktest du aus, genauso die Gemüsepuffer. Ich habe dir Babybananenkekse ohne Zucker gebacken, da beißt du einmal ab und schmeißt sie dann auf den Boden.


Schlaf: 
Es war so toll in den letzten Wochen.
Jetzt haben wir aber das Bettchen zu gemacht und runter gestellt. Nun möchtest du dort überhaupt nicht mehr einschlafen, ziehst dich hoch und weinst.
Dann schläfst du in meinem Arm ein.
Nachts wird nach wie vor gestillt.

Sprache:
Ich glaube dein erstes Wort nach "Mama(m)" und "Papa(pa)" ist "Nein". Das gibt mir ja etwas zu denken ;-). Du verstehst immer mehr Wörter und kennst noch mehr Familienmitglieder mit Namen.

Wenn wir zu Oma und Opa gehen, freust du dich über jedes einzelne Gesicht, vor allem über deinen kleinen Onkel, der immer so viel Quatsch für dich macht. Beim letzten Mal wolltest du sofort auf Opas Arm. Wir wussten genau warum. Er geht immer mit dir durch den Garten, schaut sich die Vögelchen in der Voliere mit dir an und lässt dich am Wasser patschen.

Wir gehen jetzt gerne zum Spielplatz, dort kannst du schaukeln, im Sand spielen oder den anderen Kindern zugucken.

23. Juli 2013

10 Monate

Größe/Entwicklung: 
Dir passt jetzt am besten 80/86 und wiegst fast 10 Kilo.

Motorik/Spiel:
Du robbst immer noch und erkundest so die ganze Wohnung. Am liebsten robbst du zum Router oder ins Badezimmer. Du sitzt stabiler, auch in der Badewanne muss man dich nicht festhalten. Du winkst, wenn man "Winke-winke" sagt. Deine Feinmotorik ist auch besser geworden, du kannst kleine Brotstücke selber in den Mund stecken.

Essen:
Eine Zeit lang hast du abends Vollkorntoast oder Brot mit Frischkäse gegessen. In den letzten Tagen landete das Brot dann häufiger auf dem Boden, anstatt in deinem Mund. Am meisten gefällt es dir, einfach das zu essen, was bei uns auf dem Teller ist, Nudeln, Reis etc.
Zwischendurch isst du Hirsekringel oder Brötchen.
Du kaust schon richtig toll, obwohl du nur die zwei Zähne unten hast.

Schlaf:
Es hat sich -welch ein Wunder- etwas geändert. Wir haben es geschafft, dass du nun ihne Einschlafstillen ins Bett gehst...juhuuu. Plötzlich nimmst du das Fläschchen an, trinkst es dann in deinem Bett, hampelst danach noch herum, kneifst mir im Gesicht herum, aber schläfst dann irgendwann wirklich einfach ein. Alleine lassen kann und möchte ich dich aber dabei nicht. Man merkt, wie stark du den Körperkontakt dabei brauchst. Du kuschelst dich an mich, legst den Kopf auf meinen Bauch, würdest wohl am liebsten wieder dort hinein.
Ich singe dir weiterhin jeden Abend dein Schlaflied vor.
Wenn du dann meist nach zwei Stunden wieder wach wirst, willst du vom Fläschchen oder anderen Beruhigungsversuchen nichts wissen. Hier muss immer noch gestillt werden. Und dan momentan wieder sehr häufig und ausdauernd.
Aber gut, einen ersten Schritt haben wir erreicht, das kriegen wir auch noch hin.

Sprache:
Du verstehst schon so einiges. Auf "Wo ist der Papa?" und "Wo ist der Kran?" reagierst du richtig.
Man hat das Gefühl, du willst dich richtig mit uns unterhalten, antwortest z.B. immer wieder mit "Bap" und wir bilden uns ein, auch schon ein "Wauwau" gehört zu haben. Mit viel Fantasie.

Die letzen Wochen warst du extrem anhänglich und auch oft quengelig, du bekommst wohl gerade die Schneidezähne.